
Eine klassische Antwort eines DB-Mitarbeiters auf eine Anfrage
(Lesen ist schon das erste Problem, gerade bei Servicestellen...)Von: bahncomfort [bahncomfort@bahn.de]
Gesendet: Mittwoch, 30. November 2005 19:35
An:xxx@zzz
Betreff: Auslastung unserer Züge ID*|#1.0.90805523#f32025e#|*
Sehr geehrte Frau XXX,vielen Dank für Ihre E-Mail vom 28. November dieses Jahres, die wir gerne beantworten.
Sie haben sich über die Auslastung unserer Züge auf der Strecke zwischen Köln und Frankfurt. Die entstandenen Unannehmlichkeiten bedauern wir sehr, freuen uns aber, dass Sie uns die Möglichkeit einer Stellungnahme eröffnen.
Fahrzeugreserven für kurzfristige Verstärkungen stehen uns nur in begrenztem Umfang zur Verfügung. Ihr Einsatz ist zudem von betrieblichen Zwängen abhängig. So müssen wir zum Beispiel bei Verstärkung von Reisezügen die Zuglänge berücksichtigen, damit gewährleistet ist, dass jeder Zug auf dem gesamten Laufweg vollständig am Bahnsteig zum Halten kommt. Diesbezüglich haben die eingesetzten Züge die maximale Länge erreicht. Außerdem müssen, der jeweiligen Zuggattung entsprechend, geeignete Reisezugwagen zur Verfügung stehen. Wir bitten Sie um Verständnis, dass wir den Bestand an Fahrzeugen nicht an den absoluten Nachfragespitzen, wie zum Beispiel Freitag und Sonntag, ausrichten können. Überbesetzungen können wir an solchen Spitzenverkehrstagen leider nicht völlig ausschließen.
Sehr geehrte Frau XXX, wir hoffen, dass Sie für die Situation ein wenig Verständnis haben. Selbstverständlich haben wir Ihre Kritik bei uns aufgenommen und werden diese der internen Auswertung zur Verfügung stellen.
Wir gehen davon aus, dass Sie zukünftig wieder angenehme Erfahrungen machen werden und würden uns freuen, Sie bald wieder in unseren Zügen begrüßen zu dürfen.
Mit freundlichen Grüßen
<Name der Redaktion bekannt>
DB Fernverkehr AG
bahn.comfort-ServiceDB Fernverkehr AG
bahn.comfort-Service
26414 Schortens**** Hotline: 0180 5 884422 (12 ct / Min) **** Mail: bahn.comfort@bahn.de **** www.db.de/kontakt
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Ihre Mail:
Sehr geehrte Damen, sehr geehrte Herren!
Ich befahre seit ca. 5 Jahren die Strecke Bremen-Hannover und nutze taeglich den ICE 775 um 7.09 ab Bremen. Seit Monaten ist zu beobachten, dass dieser Zug stark frequentiert wird, in letzter Zeit jedoch in einem so hohen Mass, dass Montags kaum bis keine Sitzplaetze mehr zu bekommen sind. Die extra ausgewiesenen Comfortplaetze decken nicht einmal ansatzweise den Bedarf allein der Pendler. Es ist mir voellig unerklaerlich, warum seit Jahren wohl regelmaessig das Zugpersonaldie Passagiere zaehlt, sich aber offensichtlich an der Laenge(Kapazitaetszugewinn) der Zuege nichts aendert. Heute(28.11.05)Morgen, in Ermangelung wiedereinmal eines Platzes,wand ich mich an die Zugfuehrerin,die mir unwirsch mitteilte, sie habe keinen Ueberblick, ob der Zug tatsaechlich voll sei.Ich solle mich um einen Comfortplatz kuemmern,war ihre COMFORTfreundliche Ansage. Ich sehe es nicht als COMFORT an, jeden einzelnen Passagier zu fragen, ob er zu Recht auf einem Comfortplatz sitzt. Zumal nach 5 Jahren Pendlerdasein ein Blick genuegt, um zu erkennen,dass morgens um 7.09 Pendler aus Oldenburgschon den Comfort geniessen, auf den mich die Bahnbeamtin so unwirsch hinwies. Ich haette nun gern von Ihnen gewusst, welchen Comfort sie nun fuer solche, sich leider haeufende Situationen vorsehen?
Mit freundlichen Gruessen
XXX